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Gedichte

An den Wanderer

An den Wanderer


Weltenumspannende Einsamkeit

in der ewigen Fülle des Augenblicks

Namenlose Weite des Ichs

verbundenes Sein, manchmal verstrickt

in klebenden Fäden verlorener Ängste..


Säend erntend, suchend ohne zu suchen

nahtlos fühlend das Ich bin

manchmal am Bahnhof stehen, aus alter Gewohnheit

und um den Zug trauern

an dessen Kommen du nicht mehr glauben kannst

weil dir der Glaube verging, ebenso wie die Hoffnung

im Licht der selbstbestimmten Schöpfung


Sich selbst als Wunder erkennend

verwundet vom eigenen Sein

in der Stille

Manchmal Begegnung, Wärme

Selten erhört der lautlose Schrei

der du bist

ein Weckruf in schlafender Welt


Alles ist gut sagt der Horizont

in der Einfachheit dich findend

alles ist hier, alles ist jetzt, alles ist gut


Manchmal verstummt das herzliche Flüstern

und wieder fängt der Zweifel dich ein

Betäubender Lärm gedachter Gefühle

angstbestimmtes Wollen

achtloses Getriebensein

reichen die Hände sich

in den Strassen der Stadt


Du mit Dir all-ein und ferner als fern

dem geteilten Erleben

mit einer Welt, die du nicht als die deine erkennst

und deren leitende Sterne

nicht im unendlichen Meer des Namenlosen leuchten


Selten ein Raum des Gefühltseins

Das Atmen fällt schwer

in verwirrter Dichte

Getragen, geborgen nur in dir selbst

und im Fühlen der Liebe in allem

vorallem in der Natur

Ein Fremder in einer entfremdeten Welt

ein Bote, dessen Botschaft

im Nebel verhallt

und doch in Herzen widerschallt

die sich ihres Selbsts erinnern

das du auch bist


Der Moment fällt schwer

auf der Suche nach bleibender Einfachheit

Sich weitender Blick-

ein wahrer König

eines gegenwärtigen Herzkönigreichs

im Moment, da sich Gewahrsein

in die Unendlichkeit dehnt

und alles aus tiefstem Herzen umfasst


In der Welt ein Wanderer, ohne Reich, ohne Thron

Wege eröffnend, dass Könige sich krönen

im Gewahrsein des Jetzts, selbst Könige zu sein

um als König der Herzen,

als Diener der Liebe

jedem auf gleicher Höhe

in die Augen des Himmels zu blicken

und endlich zu teilen die Wahrheit

der Seele, die längst vergessen in der Asche,

nach dem Atem des Bewusstseins ringt

und immer noch glimmt

immer noch glimmt

immer noch glimmt


All das nur ein Hauch, wenige Düfte

aus einer Vielzahl von Düften

aus der Gischt von Wellen,

deren Geschmack der Wind über die Berge mir treibt

Du selbst das Meer und der Wind und die Wellen

der Strand und der Himmel

der sich spiegelt im Meer


und selbst das noch nur ein Hauch der Unendlichkeit

wortunbegreiflicher Schöpfungsweiten

die nie geschöpft und doch gesehen

sich durch dein Sein

verlebendigt.


Eingezogen die Fühler nun, von einem Ich zum Du

bin ich alles Gefühlte was je gefühlt

alles Gedachte, was je gedacht

und alles was ist

selbst wenn es nicht ist

im bewussten Gewahrsein

und bin dies

und bin es nicht

mich nur in allem erkennend

weil ich Liebe bin

so wie du Liebe bist

im ewigen Jetzt

einfach und klar

unbeirrt und wahr

sich im Kleinsten und Grössten erfühlend

wortlos und wortreich, von innen und aussen.


Welch Gnade des "Aussens", das sich

sich selbst erkennend im Innern

eins und einfach weiss

und doch in der Vielheit erscheinend,

dem anderen Ich liebe dich sagt.


Wieviele Worte der Übersetzung

wieviel Zeit des Beschreibens für einen Moment

Zurück in den Fluss übergeb ich die Botschaft

und schon ist die Zeit nicht vergangen

nur ausgedehnt ein Moment

der ein Tropfen des Flusses ist,

der unbewegt bewegt

sich dem suchenden Auge

in der Strömung entzieht...


Ich wünschte, ich könnte dir einen Platz schaffen,

weich wie ein Bett voller zarter Federn,

vor einem warmen brennenden Kaminfeuer,

wo deine Seele zur Ruhe kommt.

Ich wünschte, ich könnte dir einen Raum schaffen,

so weit wie der Ozean und die Wüste,

oder der Blick eines Adlers von hoch am Horizont,

damit du die Klarheit bewahrst.

Ich wünschte , ich könnte dir die Geborgenheit

im Sein schenken, die du brauchst,

um deine Flügel auszubreiten und zu fliegen,

dem Stern deines Wesens entgegen,

um mit ihm zu verschmelzen.

Ich wünschte ich könnte dir Zeit schenken ,

in der jeder Moment die Ewigkeit umspannt,

in Momenten, in denen dein Atem kaum bis zur Lunge reicht,

und du nicht weisst , wie du all die Dinge erledigen sollst, die deiner Hinwendung bedürfen.

Ich wünschte, ich könnte dir Sonne sein an kalten Tagen,

und Schatten, wenn dich die Hitze zu versengen droht.


Ich wünschte ich könnte dir Erde sein,

die deine Wurzeln umfängt und dich trägt

und ich wünschte, ich könnte dir Stern sein

in finsterer Nacht.

Doch auch Nacht möcht ich sein und dunkel,

auf dass ich deinen Stern umhüllen kann .

Ich wünschte, ich könnte dir Herausforderung sein und Halt,


Ich wünschte ich könnte dir Frühling sein

und Sommer und Herbst und Winter.

Ich wünschte, ich könnte dir einen Platz schaffen,

wo du dich zuhause fühlst,

doch alles, was ich habe, ist mein Herz,

das alle diese Plätze enthält.

Mein Herz ist bei dir....


An die Liebe !

Du bist mein Anfang

mein Weg

mein Stern

meine Mutter,

mein Vater,

mein Leben,

mein Sinn

mein Ziel

mein Sein.

Du hast mein Herz

geöffnet

die Mauern

erschüttert

durchbrochen

niedergerissen

verbrannt

und weggespült

Immer wieder bin ich

in dir gestorben

und auferstanden.

Du bist mein Schutzengel

mein Geliebter

meine Schutzbefohlene

ich lebe

ganz dir hingegeben

in deinem Schoss

trinke von deiner Quelle

.jeder Atemzug

ist dir gewidmet.


Wie oft hab ich eure Seelen gesehn


in einsamer Nacht voll bitteren Flehns,


doch kannt ich eure Körper nicht;


die Stimme mir die Wahrheit spricht,


die tief in meinem Innern wohnt


und doch im höchsten Himmel thront.


Nicht allein muss ich reisen,auch ihr seid bereit,


in Geduld zu durchwandern den Raum und die Zeit.


Ich lieb euch, ich grüss euch, ich mache euch PLatz,


wir werden ihn finden,den vergessenen Schatz ♥



Meine Reise nach Anderland begann vor ein paar Wochen. Es war, als ob ein Ruf mich ereilte, ein vielgestaltiger Ruf , der sich aus dem Schatten erhob und immer konkreter wurde.

Und da waren 2 Engel. Der Engel des Lichts und der Engel der Dunkelheit. Gedankenverloren sassen sie da und spielten mit den Fäden des Schicksals. Still, fast unbemerkt, zog der Zug der Seelen an ihnen vorbei, um auf der Erde geboren zu werden.

Von den Flügeln des Engels der Dunkelheit tropfte Blut und das Ende des Fadens des Schicksals war verloren. Selbst der Tod als Tor lag wirkungslos am Boden. Das Wasser des Kelches war versiegt und über allem stand Tara, das Wesen der Erde und leuchtete den Seelen den Weg.



Nachdenklich schien sie und ratlos. Nichts war mehr, wie gehabt. Alte Pfade hatten sich im Nebel der Zeit verloren. Die Erde selbst, ihr physisches Kind war aus der Bahn geraten, abgeschnitten von den sternenden Welten, war sie nun ganz sich selbst überlassen. Alle Seelen waren gefangen in einem Gürtel, der sich unsichtbar um den Planeten gewoben hatte. Niemand kam hinein und niemand heraus. Die Seelen, deren Körper verfallen waren, blieben in der Zone des Gürtels und mussten wieder und wieder inkarnieren, mussten jede Erfahrung aus jeder Perspektive immer und immer wieder machen. Nach altem Recht wären sie schon längst in ihre Seelenheimat zurückgekehrt, doch dies war ihnen nun verwehrt. Die Portale waren seit Jahrtausenden verschlossen und selbst der Weg über Innererde versperrt. Auch dort warteten unzählige Seelen auf das Entstehen der neuen Brücke, die sie mit ihrer Heimat verband. Die Brücke aber war gebunden an das Bewusstsein der Menschheit, vorallem aber an das reine Herz, das die Erinnerung und den Klang der Ur-Heimat in sich trug. Vor langer Zeit war es auf die Erde gekommen und hatte menschliche Gestalt angenommen. Doch viele und viele Inkarnationen hatten es verletzt, viele hatten es zu vernichten versucht, doch immer noch lebte es und schlug jetzt im Körper einer Frau, die an der Last ihrer Aufgabe zu zerbrechen drohte. Sie hatte Gefährten, die sie schützten, ihr zur Seite standen, doch genügte das nicht. Sie musste sich dem Schattenstellen, dem dunkelsten Dunkel, das die gefallenen Engel auf der Erde je hervorbracht hatten, und in ihm das Licht der Einheit entfachen, das die Brücke erschafft und die Trennung besiegt. Sie begegnete ihm in der Gestalt eines Seelenfängers Und dies ist die erste Geschichte und wird auch die letzte sein und mehr, als um alles andere, geht es hier um des Menschen Hörigkeit und die Freiheit, die irgendwo am Ende wartet. Das Ende wird gleichzeitig der Anfang sein, wie jeder Tod eine Geburt. Unzählige Mythen ranken sich um den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis. Am Ende wird es ein einziger sein, wie es am Anfang auch war und wahre Liebe der Weg, die beiden als eins zu erkennen.



Als der Tag wieder mal ein Tag war

und eine traumschwere Nacht mir entglitt,

fühle ich mich wie geschunden

Der Körper tut weh

Immer wieder klopft die Angst an die Tür

und eine gewaltige Welle vertreibt mich

aus der Stille.

Doch da ist ein Anker

auf tiefem Grund

So mag es mich ein Stückchen treiben

doch ist da ein Seil,

das in meinem Herzen ansetzt

und mich mit meinem Seelengrund verbindet.

Und wie ein Seemann

zieh ich am Seil

und das Seil zieht mich

näher zu mir, näher zu dir.


ja, da ist ein Ankommen oder manchmal auch ein Sich Hineinwohnen im Nichtankommen.....und da ist ertraurigtes Wissen aus der ohnmächtigen Einsamkeit ungeteilten Empfindens, ein Ertrinken in den eigenen Gefühlen auch , unfähig einen anderen wahrzunehmen, im Karussel des Hoffens , Wünschens und Sehnens und da ist Liebe, sobald sich die Bereitschaft gebiert die geträumte Wirklichkeit aufzugeben für das Gewahrsein des Augenblicks und die gedachten Gefühle verblassen wenn die Geistessonne des Bewusstseins die Seele erleuchtet und Kinderaugen staunend sich dem Wunder Leben öffnen, nichts erwartend, alles willkommenheissend, das sich als Geschenk dir verschicksalen will..


Aus der Tiefe deiner Seele eine süsse Stimme klingt, spinnwebzart und selbstvergessen sie von fernen Weisen singt.

Sie singt von den Tagen des Sturms, da der Wind des Sehnens, Wellen gegen die Klippen deines Verstandes schlägt.

Sie singt von den Tagen der Trauer, da ein geliebtes Schiff den heimatlichen Strand verlässt.

Sie singt von den Tagen der Reise, da fremde Pfade dir zu eigen werden.

Sie singt von den Tagen der Heimkehr, in ein Zuhause, das immer in dir war.

Sie singt von blühendem Leben, das zärtlich deiner Liebe harrt.

Sie singt von Tagen unendlicher Freude, einer übersprudelnden Quelle, die deinem fühlenden Herzen entspringt.

Sie singt von den Tagen der Freundschaft, da Seele die Seele im andern erkennt.

Sie singt von den Tagen der Liebe, die ungezähmt der Allgegenwart entweichen,

ungebrochen wie die Stimme, die aus der Tiefe deiner Seele singt. 


Nebel kriecht aus der Erde

Wolken verdecken den Blick

Eisiger Regen fällt auf die Bäume

Schwer atmen die Äste Sturm

Dunkelzeit

Der Baum des Lebens verhüllt

von blassblauen Schleiern

erfror'ner Gefühle

Gedanken blitzen auf

und verglühen

sternschnuppengleich.

Irrlichter flackern im Stimmungssumpf

Dumpf flüsternde Ahnung

einer Heimat jenseits des Nebels

Verirrter Jäger ersinnt den Pfeil

in den Hallen des Herzens gebrannt

aus der Glut sanften Willens geschmiedet,

zieht den Bogen und feuert ihn ab

mit der not-endenden Kraft des Ertrinkenden

der um den letzten Atemzug ringt.

Der Pfeil durchtrennt die Dunkelheit

wie Phönix entsteigt er

den luftigen Sümpfen

schüttelt Erdenschwere ab

bis er dem Ziele verschmilzt

Nebel irrt durch die traumleere Stadt

Wolken umsäumen das Meer der Gefühle

undefinierbares, graues Nichts

Hinter all den gespenstischen Schleiern

einsam geborener Kopfgeburten

brennt unauslöschlich das Seelenlicht

das flüsternd singt: Vergiss mich nicht!



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