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THEMA: Alte Seelen

Alte Seelen 8 Monate 3 Wochen her #118

An so manche alte Seele, die sich hier auf Erden findet.

Es gibt Seelen, die sich viele Male hier auf Erden inkarnieren, viele von ihnen sind jetzt hier. Sie inkarnieren nicht unbedingt, weil sie es "müssen". Sie inkarnieren in bedeutsamen Zeitenwenden, weil sie helfen wollen, weil sie erkennen wollen, weil sie in der Erfahrung der Menschlichkeit allerhöchstes Potenzial wittern. Viele von jenen Seelen, sind Sternenkinder, d.h.dass der Focus ihres Er-Lebensmittelpunktes lange auf höher frequenten(liebenderen) Ebenen des Seins stattfand und z.T. immer noch stattfindet.
Viele dieser Seelen haben hier auf Erden grosse Herausforderungen zu meistern, da ihr Empfindungssystem ganz anders und wesentlich feiner getuned ist, als das des Massenbewusstseins und schon unmittelbar mit und nach der Geburt zuweilen das "Trauma" beginnt. Viele dieser Seelen haben es gewählt ihre Herkunft, zumindest vorübergehend zu vergessen. Warum?
In erster Linie wohl um wahres Mitgefühl zu entwickeln. Ein König, der weiss dass er König ist, kann sich zwar das Gewand eines Bettlers anziehen, doch wird er nicht fühlen, was ein Bettler fühlt, solange er sein Königsein nicht vergisst. Um also der Menschheit beistehen zu können, entscheiden einige dieser Seelen zu vergessen, obwohl die Er-Innerung natürlich in jeder ihrer Zellen lebt.
Diese Erinnerung wird sich erst dann vollständig in ihrem Erleben zeitigen und bewusst, wenn sie das menschliche Sein, in seiner vielfach vorherrschenden Erfahrung der Isoliertheit, am eigenen Leib erfahren haben und es schafften, ihre Emotionen so reifen zu lassen, dass sie zu Liebe und Mitgefühl selbst wurden. Dann, wenn sie die ausschliessliche Erfahrung der linearen Zeit im Körper überwinden, bzw diese durch die Erfahrung der Zeitlosigkeit ergänzt wird, dann wenn Wille gleich Liebe ist..kehrt die vollständige Erinnerung zurück.

Für manche dieser Seelen ist dies Leben zeitweise einem Martyrium gleich, das meist schon in der Kindheit beginnt.
Oft kreieren sich diese Seelen Erfahrungen äusserst dichter und zuweilen schmerzhafter Natur. Meistens werden diese Seelen in ein Umfeld geboren, das ihnen unmittelbar exakt das spiegelt, das sie als Meister zu erlösen angetreten sind. Nichtverstehen, Ignoranz, Härte, extremer Materialismus, ebenso wie extreme Armut. Oft auch die Abwesenheit einer oder beider Elternteile, Alkoholismus in der Familie, Gewalt etc etc....Nur äusserst selten finden sich diese Seelen in einem durchaus nährenden, verständnisvollen Umfeld.
Diese Seelen sind äusserst empfindsam und zuweilen tief geprägt von ihren Erfahrungen in anderen Welten, dass sie in dieser Welt wie Aliens wirken und dieses Andersein zuweilen einen oft jahrelangen Kampf um Wertschätzung, Anerkennung, Verständnis und Liebe mit sich bringt. Dies erlegen sich diese Seelen nicht als Strafe auf, sondern um die passende "Medizin" dafür zu finden. Denn all diese "Mangelerscheinungen" betreffen alle.
Was diese Seelen in sich erlösen, hat eine hohe Reichweite an "Erlösungspotenzial" für alle. Vielfach kämpfen diese Seelen zuweilen ums Überleben und fühlen sich von "Umständen", vorallem in jungen Jahren, existenziell bedroht. In späteren Jahren, wenn sie vieles schon gemeistert haben und als Heiler, Lehrer etc bereit sind, fühlen sie sich manchmal unerwünscht und verzweifeln, sich fühlend wie Quellen, die das sprudelnde Wasser des Lebens schenken und Menschen doch in unmittelbarer Reichweite verdursten sehen. All jenen sei gesagt, dass sie sich an die, ihnen innewohnende, selbstlose Liebe er-innern mögen,an ihr Sonnensein auch,in dem Sinne, dass die Sonne einfach scheint, ohne dabei die Winde zu vermessen, oder "Ergebnisse" zu bewerten. Die Selbstgenügsamkeit ist ein äusserst wichtiger Punkt für diese Seelen. Sie müssen sich selbst genügen. Was meine ich damit? Sie müssen sich selbst Antwort sein, sich selbst jene Liebe schenken, nach der sie sich so sehr sehnen, sich selbst vertrauen und in sich selbst geborgen sein. Was keine dieser Seelen vor der Geburt abschätzen konnte, war, wie sehr ein menschlicher Körper, bzw das menschlich geprägte Bewusstsein das Empfinden verändern würde.
Kinder der Fülle, geboren in ein System, das in der kollektiven Vor-Stellung hauptsächlich auf Mangel zu beruhen scheint, das von Angst, Gier und nochmal Angst geprägt ist. All dies wird von diesen Seelen instinktiv als Illusion erkannt und doch sind diese " Bilder" so machtvoll, dass sich nicht wenige teilweise oder sehr lange darin verlieren und in einem ständigen Kampf stehen, was denn nun die eigene Wirklichkeit sei. Denn die Er-Innerung an ihr wahres Sein, die aber viele Jahre oft nicht mehr als eine Ahnung ist, steht in vollkommenem Gegensatz dazu, was ihnen hier als einzig mögliche Realität verkauft werden will. Und so befinden sie sich nicht nur im Kampf, der oft ein Überlebenskampf, ein Selbstbestätigungskampf, ein Kampf um Liebe, Anerkennung, Wertschätzung anderer(nicht selten der eigenen Familie)ist und dem zusätzlichen Kampf im eigenen Innern, der sich zwischen dem, in Raum und Zeit gefallenen, Ich abspielt und einem geahnten Selbst ausserhalb davon.
Solange das Selbst sich nicht im zeit-räumlichen Ich erkennt und dieses Ich sich nicht (im)selbst erkennt, wird dieser Kampf andauern. Erst wenn die 2 entgültig überwunden ist, bzw die 1 in der 2 erkannt ist und dies in aller Einfachkeit erlebt wird, verschwindet dieser Spuk des Krieges. Das ich und das selbst aus dieser Geschichte sind im wesentlichen ein und dasselbe...ich bezeichne das ich zuweilen als Selbst, das sich den Bedingungen(Dichte) des jeweiligen Umfeldes gemäss, "Kleider" anlegt, die diesem Umfeld entsprechen. Und so erkennt sich das Ich zuweilen nicht im Selbst und umgekehrt. Es ist das urteilslose, angstfreie, liebende Gewahrsein, die sich das eine im anderen erkennen lässt.

Viele von uns "Alten", die heute hier sind, haben zumindest teilweise die Erinnerung wiedererlangt und selbst in höherem Menschenalter noch ist da ein Resentiment, eine Sentimentalität, eine Wehmut, um nicht zu sagen ein tief innerer Schmerz, einerseits nicht von den Nächsten erkannt zu sein,in der Liebe, in der Güte, im Helfenwollen, im eigenen Schmerz etc, andererseits ein meist noch tieferer Schmerz, den/m Nächsten nicht helfen zu können.
Dies zu akzeptieren, zu akzeptieren, das Menschen zuweilen sich lieber im gewohnten Gefängnis aufhalten, als in der Freiheit der Wahl ist sehr schwer zu ertragen.

Mitgefühl wird da nicht selten zu Mitleid und die Sonne des eigenen Wesens vertraurigt bzw verdunkelt sich.
Sehr oft liegt in diesen Fällen die Er-Lösung darin, den Blick zu lösen und zu vertrauen. Vertrauen ist ein vielstrapaziertes Wort ebenso wie das Loslassen und einige unter uns können es nicht mehr hören. Ich möchte Vertrauen hier durch Gewissheit ersetzen und damit meine ich jene Gewissheit, dass jedes Menschen Leben dem Träger gemäss ist, und jedes menschen Seele den "Weg" gestaltet und kennt, und dass eine liebende Absicht, ein Gebet, ein selbstloser Wunsch auf jeden Fall Wirkung zeitigt. Ob diese Wirkung so schnell und in der Form eintritt, wie von uns gewünscht, ist eine andere Geschichte...

Nun zum Loslassen: Es gibt einen Punkt im Leben, wo es tatsächlich gilt, Vergangenes, erfahrenen Schmerz etc loszulassen und im Jetzt, aus dem Jetzt heraus,bewusst zu schöpfen. Nicht mehr meinend, man müsste jede Wunde Hundert Male aufreissen, neu vernähen etc bis sie geheilt ist. Wir sind heil..jeder von uns, in jedem Moment. Sind wir bereit diese einfache Wahrheit in jedem Jetzt anzunehmen? Mitnichten. Zu sehr ist unser Denken von der Notwendigkeit der Leistung, der Anstrengung, eines "Weges" korrumpiert, der uns glauben lässt, unendlich viel "tun" zu müssen, um etwas von uns Gewünschtes zu erreichen. Die Wahrheit ist, wir müssen gar nichts leisten. Es gilt uns unserer eigenen Fülle gewahr zu sein, denn es ist unser Gewahrsein, das dem von uns Erfahrenem, Gesehenen, Erlebten etc., Wahrheit bzw Wirklichkeit verleiht.
Der, der diesen Satz wirklich einseelt, wird erfahren, dass es in jedem Jetzt möglich ist, nicht nur gegenwärtiges und zukünftiges Erleben, sondern auch vergangenes Erleben in der eigenen Erfahrung zu verändern. Es ist immer eine Frage der Perspektive und die Fähigkeit diese zu erweitern bis sie soweit wird wie das Leben selbst, ist uns angeboren und wohnt uns inne. Doch ist es nicht nur das : "VON WO ICH SCHAUE"..es ist auch das "WIE ICH SCHAUE"...und nochmehr das: "WER SCHAUT" bzw das "ALS WAS FÜHLE ICH MICH" als Schauender.
Ein ängstlicher, verletzter Mensch, der sich mit erfahrenem Schmerz identifiziert, seiner Schöpferkraft nicht vertraut, hat ein äusserst eingeengtes Blickfeld, das die Gabe hat mehr vom Gleichen anzuziehen. Diese Perspektive ist wie ein Ruf der Angst und der schmerzvollen Erfahrung sich immer wieder selbst zu bestätigen und jene Erfahrungen anzuziehen, die diese Perspektive legitimieren und so die Seele selbst als Opfer-Ich. Ebenso wie ein tiefgefühltes Danke eine immense Aufforderung ist die "Gründe" für dieses Danke zu mehren!
Eine Perspektive, die sich aus einem selbst liebenden, sich selbst erkennenden und in sich selbst geborgenen Sein ergibt, das sich seiner eigenen Verantwortung und Schöpferkraft in jedem Moment bewusst ist, sieht, trotz aller erlebten Schmerzen, völlig anders aus. Sie ist ein lebendiger Ruf an alle sich zu er-innern an unser Potenzial, an unseren Urgrund, an eine Wirklichkeit, die sich durch uns und unser Erleben gebären will. Eine Wirklichkeit, die da ist und nur des "Landeplatzes" in uns bedarf, sich in unserem Erleben zu zeitigen. Und jeder dieser Seelen sei hier gesagt: Egal, wieviel Schmerz, Ablehnung etc du erfahren hast, wie oft du auch für deine Wahrheit gestorben bist, jetzt und hier ist das Feld der Wirklichkeitsäcker , die zu bebauen es gilt. Setze die Samen, sei der Same und der Ruf einer Wirklichkeit, wo Lüge und Tod nur ferne Träume sind. Wende die Not, indem du den Blick wendest, den Standpunkt änderst, von dem aus du "Welt" betrachtest. Mach die Augen der Seele auf. Erwache in der Welt, die deiner inneren Wahrheit entspricht und löse den Blick von den Gefilden des Schmerzes und des scheinbaren eigenen Versagens. Wisse um deine Schöpferkraft und fürchte nicht die Einsamkeit einer Sonne. Suche als Schmetterling nicht der Raupe zu entsprechen, er-innere sie in dir, doch verleugne dich nicht und biedere dich nicht an, umdazuzugehören. Lebe dir gemäss und sei frei.
Du wirst andere Sonnen anziehen, du selbst wirst mancher Raupe Inspiration sein und du wirst Fülle ernten, ohne um sie zu bitten oder sie gar zu erwarten.
Nun noch etwas zu dem "kindlichen" Aspekt, der auch diesen Seelen innewohnt. Du bist zutiefst geliebt, inniglichst geliebt. Suche diese Liebe nicht dort, wo sie im Moment nicht erfahren werden kann. Diese Liebe ist in dir, ist um dich, in den Elementen, in der Schöpfung, in allen ebenen des Seins. Ohne sie würdest du nicht existieren und es gibt andere Wesenheiten, wie dich, die um sie wissen und sie leben. Du bist nicht allein. Warte nicht. Sei die Liebe, die du dir so sehr wünschst und du wirst Liebe auch im sogenannten aussen erfahren, in einer Intensität, die nichts mit Drama oder Kampf zu tun hat, wie du es vielleicht bis heute gewohnt bist. Dieser Liebe haftet keine Schwere an. Sie ist leicht, frei und inniglichst....Löse dich von der Schwere, schüttle sie ab, wie Staub von den Flügeln und steh auf in dir. Wisse, du bist....unendlich geliebt
Eines noch: Nicht alles, was du erlebst, ist eine unmittelbare Folge deiner Einstellungen etc etc, diese alten Seelen erleben vieles, um es fürs Kollektiv zu lösen, zu er-lösen auch. Sei dir auch dessen bewusst. Dir wohnt die Fähigkeit der Transformation inne, die Fähigkeit mit deinem einenden Blick welten zu verbinden und Wirklichkeiten zu shiften.
Inmitten deines tiefsten Kampfes, wirst du inne-haltend, blick-lösend dir deines grössten Schatzes gewahr...dessen, was DU bist -ein multidimensionales Wesen jenseits der Dualität, das sich in Raum und Zeit erfährt...
Löse den Blick vom Mangel und du wirst dich selbst erfüllend dich und so auch andere erlösen.
In Liebe
Gabriela (Lile an Eden)
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